· Marc Hendricks

Schlechtes Wetter bei Immobilienfotos: Was tun bei grauem Himmel?

Schlechtes Wetter bei Immobilienfotos: Was tun bei grauem Himmel?

Sie stehen vor dem Objekt. Das Licht ist okay, die Perspektive stimmt. Aber der Himmel: grau, flach, trist. Das Foto sieht aus wie November.

In Deutschland ist das Normalzustand. Wir haben im Schnitt 1.500 Sonnenstunden pro Jahr. Zum Vergleich: Spanien hat über 2.500. Wer hier auf blauen Himmel wartet, wartet oft vergeblich.

Das Problem mit grauem Himmel

Käufer scrollen schnell durch Inserate. Bei schlechten Fotos bleiben sie im Schnitt 2 Sekunden. Bei guten Fotos sind es 20 Sekunden. Das ist ein zehnfacher Unterschied, und der Himmel ist oft das erste, was ins Auge fällt.

Ein grauer Himmel wirkt trist und kalt, fast unbewohnt. Das Objekt selbst kann top sein. Der erste Eindruck ist trotzdem hin. Und der erste Eindruck beeinflusst den Verkaufspreis messbar.

Welche Optionen haben Sie?

Nochmal hinfahren

Klar, Sie könnten einen zweiten Fototermin machen. Neuer Termin mit dem Eigentümer, nochmal 40 Minuten Anfahrt, hoffen dass die Sonne hält. Bei einer Wohnung für 450.000 Euro lohnt sich das vielleicht. Bei einer für 180.000? Eher nicht.

Und selbst wenn Sie hinfahren: Das Wetter kann umschlagen. Wolken ziehen auf. Die Sonne steht zu tief. Am Ende haben Sie wieder graue Fotos und einen halben Tag verloren.

Photoshop

Himmel austauschen geht auch in Photoshop. Wenn Sie wissen, wie. Das Freistellen allein dauert bei einem komplexen Dach 10 bis 15 Minuten. Dann müssen Farben und Lichtstimmung angepasst werden. Die Schatten stimmen oft nicht. Und bei Bäumen sieht man die Kanten.

Für ein einzelnes Foto machbar. Für jedes Objekt, jede Woche? Nein.

Einfach so lassen

Die Fotos mit grauem Himmel veröffentlichen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee. Die Zahlen sind eindeutig: Fotoqualität beeinflusst direkt, wie viele Anfragen Sie bekommen und zu welchem Preis das Objekt weggeht.

Was KI heute kann

Mittlerweile gibt es Tools, die den Himmel automatisch austauschen. Sie laden das Foto hoch, wählen den gewünschten Look (blauer Himmel, leichte Wolken, Abendsonne), und bekommen nach wenigen Sekunden ein fertiges Bild.

Der Unterschied zu Photoshop: Die KI erkennt automatisch, wo der Himmel aufhört und das Gebäude anfängt. Sie passt das Licht im gesamten Bild an, damit es zum neuen Himmel passt. Auch Bäume und feine Kanten werden sauber freigestellt.

Das Ergebnis sieht aus, als wäre das Foto bei Sonnenschein entstanden. Nur dass Sie dafür nicht nochmal hinfahren mussten.

Vorher - Immobilie bei grauem Himmel Vorher
Nachher - Immobilie bei Sonnenschein Nachher

Trotzdem vernünftig fotografieren

Auch wenn Sie den Himmel später austauschen: Das Ausgangsfoto muss stimmen.

Achten Sie auf einen geraden Horizont. Ein schiefer Horizont fällt nach der Bearbeitung stärker auf, weil das Bild insgesamt schärfer aussieht.

Lassen Sie oben genug Platz. Wenn nur ein schmaler Himmelsstreifen im Bild ist, wird der Austausch schwieriger. Lieber etwas mehr Himmel und später zuschneiden.

Nutzen Sie das diffuse Licht. Grauer Himmel hat einen Vorteil: keine harten Schatten. Das Haus wird gleichmäßig ausgeleuchtet. Details im Schatten sind sichtbar. Das ist eigentlich ideal, nur der Himmel muss halt nachher getauscht werden.

Fazit

Ein grauer Himmel muss heute kein Problem mehr sein. KI-Tools erledigen in Sekunden, was früher Photoshop-Kenntnisse und viel Zeit gekostet hat. Oder einen zweiten Fototermin, der auch wieder Zeit und Sprit kostet.

Das lohnt sich: Professionelle Fotos verkaufen Objekte 32% schneller und erzielen messbar höhere Preise. Jedes Objekt verdient ein Titelbild, das zum Klicken einlädt. Auch wenn es beim Fototermin aus Kübeln geschüttet hat.


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5 Bearbeitungen kostenlos – ohne Kreditkarte

Laden Sie ein Foto hoch und sehen Sie selbst.

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