Photoshop oder Immopix: Was passt zu Immobilienfotos?

Wählen Sie Photoshop, wenn Sie RAW-Dateien entwickeln, jede Maske selbst kontrollieren und das Programm bereits beherrschen. Wählen Sie Immopix, wenn Ihr Team wiederkehrende Immobilienfotos ohne Einarbeitung bearbeiten und nur pro Bild zahlen will.

Zuletzt aktualisiert: 24. August 2026

Kurz erklärt

Stand 24. August 2026 kostet Photoshop für Einzelpersonen 25,99 € pro Monat im Jahresabo mit monatlicher Zahlung. Das Foto-Abo mit Photoshop und Lightroom kostet 23,79 €. Immopix kostet 0,60 € bis 1,00 € pro Standard-Bearbeitung ohne Abo; die ersten drei Bearbeitungen sind kostenlos. Photoshop bietet mehr Detailkontrolle, Immopix spart Arbeit bei Fotoserien.

Aktuelle Preise und Funktionen im Vergleich

Die Adobe-Preise stammen aus dem deutschen Shop und gelten für Einzelpersonen, Stand 24. August 2026. Beide genannten Tarife sind Jahresabos mit monatlicher Zahlung und enthalten die Mehrwertsteuer. Für Teams kostet Photoshop 33,49 € pro Lizenz und Monat, dann ohne Mehrwertsteuer. Aktionspreise für Neukunden lassen wir weg, weil sie nach wenigen Monaten enden.

Kriterium Photoshop Immopix
Preismodell 25,99 €/Monat als Einzelprodukt; Foto-Abo mit Lightroom 23,79 €/Monat 0,60 € bis 1,00 € pro Standard-Bearbeitung über Einmal-Pakete
Bindung Jahresabo bei den genannten Preisen Kein Abo, gekaufte Credits laufen nicht ab
Kostenlos testen 7 Tage; wird ohne Kündigung automatisch kostenpflichtig 3 Bearbeitungen ohne Kreditkarte
Typische Immobilienkorrekturen Himmel austauschen, Belichtung, Retusche, Objekte entfernen und generativ füllen Vorlagen für Wetter, Belichtung, Aufräumen, Objektentfernung und virtuelle Möblierung
Detailkontrolle Ebenen, Masken, Auswahlwerkzeuge und Regler bis ins einzelne Detail Vorlage, Intensität und markierter Bereich; keine pixelgenaue Bearbeitung und keine PSD-Ebenen
Mehrere Fotos Aufgezeichnete Aktionen lassen sich auf mehrere Dateien anwenden Eine Vorlage lässt sich per Batch auf ausgewählte Objektfotos anwenden
RAW und Arbeitsdateien RAW-Entwicklung und PSD-Dateien mit Ebenen Import von JPG, PNG und WebP; Export als fertiges Bild
Ergebnis prüfen Anwender kontrolliert Ebenen, Masken und Bildvergleich selbst Integrierter Vorher-Nachher-Vergleich und automatische Prüfung fester Bauteile
Herkunftsinformationen Content Credentials (Beta) lassen sich beim JPG- oder PNG-Export anhängen Sichtbarer Hinweis beim Export und unsignierte EXIF-Herkunftsinformationen; keine C2PA Content Credentials

Photoshop automatisiert inzwischen mehrere Aufgaben. Adobe dokumentiert Generatives Füllen zum Hinzufügen, Entfernen und Ersetzen von Objekten. Das Werkzeug Himmel austauschen erkennt den Himmel und bietet Regler für Kanten, Helligkeit, Temperatur und Vordergrundbeleuchtung. Wer diese Werkzeuge beherrscht, kann schwierige Übergänge genauer nacharbeiten als in einem automatischen Ablauf.

Photoshop kann wiederkehrende Schritte auch auf eine Serie anwenden. Aktionen zeichnen Arbeitsschritte auf und wenden sie auf mehrere Dateien an. Sie müssen diese Abläufe jedoch zuerst bauen und bei bildabhängigen Masken selbst eingreifen. Immopix liefert den Ablauf bereits als Immobilienvorlage und ordnet Originale, Ergebnisse und Revisionen dem jeweiligen Objekt zu.

Wann Photoshop die bessere Wahl ist

Photoshop passt besser für RAW-Entwicklung, Objektivkorrekturen, Belichtungsreihen und beschädigte Ausgangsdateien. Ein Fotograf oder eine interne Bildredaktion kann außerdem eine feste Bildsprache über Ebenen, Masken und eigene Aktionen genau steuern.

Komplexe Montagen brauchen diese Kontrolle. Wenn nach dem Entfernen eines großen Objekts Boden, Wand und Spiegelung von Hand rekonstruiert werden müssen, reicht eine automatische Variante nicht immer aus. Auch für druckfähige Composings, Social-Media-Grafiken und offene PSD-Dateien ist Photoshop das passendere Werkzeug.

Adobe bietet zudem eine Herkunftsfunktion, die Immopix derzeit nicht hat. Photoshop kann beim Export Content Credentials mit Angaben zur Bearbeitung anhängen. Diese Funktion befindet sich laut Adobe in der Beta und ist für JPG und PNG verfügbar. Immopix ergänzt sichtbare Hinweise und unsignierte EXIF-Daten, stellt aber noch keine C2PA Content Credentials aus.

Wann Immopix besser in den Makleralltag passt

Immopix nimmt die wiederkehrenden Schritte ab. Sie legen ein Objekt an, laden die Fotos hoch und wählen zum Beispiel Sonnenschein, Aufräumen oder Belichtung. Dieselbe Vorlage lässt sich auf mehrere Aufnahmen anwenden. Danach vergleichen Sie jedes Ergebnis mit dem Original und starten bei Bedarf eine Korrektur, ohne eine Maske oder Aktion einzurichten.

Im Team kann jede Mitarbeiterin dieselbe Vorlage nutzen. Sie muss nicht wissen, wie Kante verblassen, Ebenenmasken oder generative Ebenen funktionieren. Sie wählt die gewünschte Immobilienkorrektur und prüft das Ergebnis. Ein Standard-Ergebnis liegt in etwa einer Minute vor, wobei die Dauer von Auslastung und Bearbeitung abhängt.

Sie zahlen nur für die Bilder, die Sie bearbeiten. Die vier Einmal-Pakete enthalten 10 Bilder für 9,99 €, 50 für 39,99 €, 150 für 99,99 € oder 500 für 299,99 €. Jede bezahlte Standard-Bearbeitung enthält zwei weitere Korrekturen. Wenn Sie nur wenige Objekte im Jahr vermarkten, entsteht damit kein laufender Softwarepreis.

Ein echtes Vorher-Nachher aus Immopix

Dieses Bild stammt aus dem internen Immopix-Testkonto. Die Vorlage Sonnenschein ersetzt den grauen Himmel und passt Licht sowie Farben an. Haus, Garten und Bildausschnitt bleiben in diesem Ergebnis erhalten.

Vorher: Immobilie mit grauem Himmel aus dem Immopix-Testkonto Vorher
Nachher: dieselbe Immobilie mit blauem Himmel nach der Immopix-Bearbeitung Nachher · KI-bearbeitet

Ein einzelnes Beispiel beweist nicht, dass jedes Ausgangsfoto gleich gut funktioniert. Unsere Immopix-Studie 2026 wertet mehr als 6.000 echte Bearbeitungen aus. 62 % der Fotos waren nach einem Durchgang fertig, und 96 % der Ergebnisse wurden behalten. Der häufigste Ablehnungsgrund waren erfundene oder veränderte bauliche Details.

Prüfen müssen Sie bei beiden Werkzeugen

Photoshop und Immopix können mehr verändern als beabsichtigt. Vergleichen Sie vor der Veröffentlichung Fenster, Türen, Wände, Dachlinien, Geländer, Spiegelungen und lesbaren Text mit dem Original. Bewahren Sie das Original auf und kennzeichnen Sie eine Bearbeitung, wenn Art und Wirkung der Änderung das verlangen. Unser Leitfaden zur Bildbearbeitung im Immobilienmarketing erklärt die praktische Prüfung.

Häufige Fragen

Kann Immopix RAW- oder PSD-Dateien bearbeiten?
Nein. Immopix nimmt JPG-, PNG- und WebP-Dateien an und liefert fertige Bilddateien, aber keine PSD-Datei mit Ebenen. Entwickeln Sie RAW-Aufnahmen zuerst in Lightroom, Camera Raw oder einer anderen Fotosoftware und laden Sie danach den Export hoch.
Kann Photoshop mehrere Immobilienfotos automatisch bearbeiten?
Ja. Photoshop-Aktionen können aufgezeichnete Schritte auf mehrere Dateien anwenden. Das eignet sich für wiederkehrende Farb-, Größen- und Exportschritte. Motivauswahl, Masken und generative Korrekturen müssen Sie weiterhin passend zum einzelnen Foto kontrollieren.
Gibt es Photoshop als Einmalkauf?
Nein. Adobe bietet die aktuelle Photoshop-Version nur im Abo an. Prüfen Sie vor dem Abschluss, ob das Foto-Abo mit Lightroom oder das Photoshop-Einzelprodukt besser zu Ihrem bestehenden Arbeitsablauf passt.
Was passiert, wenn eine KI-Bearbeitung ein Bauteil verändert?
Veröffentlichen Sie das Ergebnis nicht ungeprüft. Immopix vergleicht das Resultat automatisch mit dem Original und warnt bei möglichen Änderungen an festen Bauteilen. Prüfen Sie trotzdem Fenster, Türen, Wände, Dachlinien, Geländer und lesbaren Text selbst.

Weiterlesen im Blog

Testen Sie diese Himmelkorrektur mit Ihrem Foto

Wählen Sie in Immopix die Vorlage Sonnenschein. Drei Bearbeitungen sind kostenlos und Sie brauchen keine Kreditkarte.

Kostenlos testen