Neubau visualisieren vor Fertigstellung?

Neubauprojekte müssen oft vermarktet werden, bevor die Wohnungen fertig sind. Mit virtueller Möblierung können Käufer sehen, wie die Räume eingerichtet aussehen werden.

Zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2026

Kurz erklärt

Neubau-Visualisierung zeigt Käufern, wie Räume im Ausbauzustand eingerichtet aussehen werden. Mit KI-basierter virtueller Möblierung geht das in Sekunden – statt 500-2.000€ für klassische 3D-Renderings.

Das Problem

Bei Neubauprojekten beginnt die Vermarktung oft, bevor die Wohnungen fertig sind. Das hat wirtschaftliche Gründe: Je früher Käufer gefunden werden, desto kürzer ist die Kapitalbindung und desto planbarer ist das Projekt. Das Problem ist, dass Fotos von Räumen im Rohbau- oder Ausbauzustand wenig ansprechend sind. Käufer sehen nackte Wände, Steckdosen ohne Abdeckung und vielleicht noch Baumaterial in der Ecke, und können sich kaum vorstellen, wie die fertige Wohnung aussehen wird.

Gleichzeitig konkurriert das Neubauprojekt auf Immobilienportalen mit Bestandsimmobilien, die bereits fertig eingerichtet fotografiert werden können. Der visuelle Nachteil ist erheblich: Ein Foto von einem fertigen, möblierten Wohnzimmer ist emotional ansprechender als ein Grundriss oder ein Foto von leeren Wänden im Bauzustand.

Die bisherigen Alternativen

Auf die Fertigstellung zu warten löst das Problem, verzögert aber die Vermarktung um Monate und verlängert die Kapitalbindung. Professionelle 3D-Renderings sind eine etablierte Lösung, kosten aber zwischen 500 und 2.000 Euro pro Raum und erfordern eine Vorlaufzeit von Tagen bis Wochen. Bei einem größeren Projekt mit vielen unterschiedlichen Wohnungstypen summiert sich das schnell auf fünfstellige Beträge.

Die günstigste Option sind Grundrisse mit Beschreibungen, aber die sind für Käufer schwer vorstellbar und emotional wenig ansprechend. Die Conversion-Rate von Grundriss zu Besichtigungsanfrage ist deutlich niedriger als bei möblierten Fotos.

Die Lösung mit virtueller Möblierung

Die KI kann Räume im Ausbauzustand nehmen und virtuell möblieren, auch wenn noch keine Türen eingebaut sind oder die Wände noch nicht gestrichen sind. Sie analysiert die Raumproportionen und Perspektive, berücksichtigt die vorhandenen Lichtverhältnisse und fügt passende Möbel ein. Das Ergebnis zeigt Käufern, wie das Wohnzimmer oder Schlafzimmer nach Fertigstellung eingerichtet aussehen könnte. Statt leerer Wände mit sichtbaren Steckdosen sehen sie einen Raum, in dem sie sich vorstellen können zu leben.

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